Liebend gerne würden wir detailgenau zeigen, wie Deli Garage-Produkte in den Köpfen unserer Kreativen entstehen. Allein: Wir verfügen nicht über das nötige Equipment, um ihre Hirnströme via EEG zu messen. Wie aber Ideen später in die haptische Welt übertragen werden, können wir schon mal zeigen. Wie sind denn zum Beispiel die Lutschwerkzeuge entstanden? In einer kleinen Bonbonmanufaktur in Bremen, in der man einiges über die klebrige Kunst der Zuckerwarenherstellung lernen kann. Unsere Expeditionserkenntnisse in vier Schritten:
Erster Schritt: Gut vorbereiten.
Für Hobbyköche nichts Neues: Eine aufgeräumte und gut strukturierte Küche ist die halbe Miete. Die andere Hälfte besteht bei der Herstellung von Lutschwerkzeugen aus Kochplatte, Topf, Thermometer, sehr viel Zucker, Glukosesirup sowie natürlichen Farbstoffen und Aromen.
Zweiter Schritt: Auf Temperatur kommen.
Nach Vermengung der Zutaten wird die entstandene Masse nun auf ca. 70 Grad erhitzt. Hierbei wird der Grundstein für das gute Gelingen der Lutscher gelegt, da die honigartige Masse nur bei optimaler Temperatur die benötigte Konsistenz zur Weiterverarbeitung erlangt und praktischerweise leider kein zweites Mal erhitzt werden kann.
Dritter Schritt: In Form bringen.
Die eigens für unsere Zwecke gegossene Form kommt ins Spiel. Nur mit ihr kann man Lutscher in Gestalt von Schraubenziehern herstellen. Wichtiger Hinweis zu diesem Arbeitsschritt: Die Handschuhe wurden nicht zum Spaß getragen: Achtung, sehr heiß und sehr klebrig!
Letzter Schritt: Ergebnisse auswerten.
Nochmaliger letzter Schritt: Ergebnisse richtig auswerten.





